Der Terminkalender für das Jahr 2020 war durchgeplant, der Ermutigungskurs in die ambulante Sterbebegleitung war bereits mit seinem Einführungswochenende gestartet. Gruppentreffen und Supervisionstermine waren koordiniert und an die ehrenamtlichen Mitarbeiter weitergegeben. Ideen für die Fortbildungen wie z.B. das Erlernen der Klangschalenmeditation, Aromatherapie und ein Besuch der Konzertreihe" Letzte Lieder" war geplant.
Doch dann kam die Covid19 Pandemie und machte uns einen Strich durch die Planung. Der Lockdown wurde vollzogen und versetzte uns zuerst in eine Art Schock. Schnell begriffen wir, das wir jetzt kreativ werden sollten .
Die Koordinatorinnen Sabine Bartz und Gabi Murach teilten sich auf zwischen Büro und Homeoffice, und wurden aktiv.
Sie kreierten Grußkarten mit Hilfeangeboten für die Seniorenheime und deren Angestellten. Besorgten Schutzkleidung, Desinfektionsmittel, nähten Mund-Nasen-Masken für ihre ehrenamtlichen Mitarbeiter.
Ambulante Sterbebegleitung ohne menschliche Nähe ist eigentlich nicht möglich. Einige unserer Ehrenamtlichen gehören selbst einer Risikogruppe an und mussten ihre Begleitungen aussetzen. Deshalb blieb uns am Anfang nur das Telefon, wir hielten mit den Betroffenen, deren Angehörigen und auch mit unseren Ehrenamtlichen telefonischen Kontakt.
Bei Bedarf übernahmen die Koordinatorinnen die Sterbe-und Trauerbegleitungen.
Nahmen regelmäßig am Austausch mit anderen Koordinatorinnen der Region via Video Meeting teil.
Marc Steudel • 31. August 2020 • Allgemein
