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Zu Gast in der Europaschule Langerwehe

Sabine Bartz 12. Juli 2021 Allgemein

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Besuch des Ambulanten Hospizdienstes Stolberg – Eschweiler in der Europaschule Langerwehe, GE

Die Koordinatorinnen Sabine Bartz und Gabriele Murach des Ambulanten Hospizdienstes Eschweiler/Stolberg  besuchten auf Einladung der Religionslehrerin Annelinde Oswald den Kurs Katholische Religion der Q1.

Im vorausgehenden Schuljahr haben sich die Schüler/innen mit dem Tod und der Auferstehung Jesu Christi beschäftigt und sich in diesem Rahmen auch mit dem Thema Sterbehilfe und sich mit der Frage nach einem würdigen Sterben des Menschen auseinandergesetzt.

Wer könnte Fragen der Schüler/innen dazu besser beantworten als die beiden Koordinatorinnen, deren tägliche Arbeit die Begleitung schwerkranker Menschen in ihrer letzten Lebensphase ist.

Zunächst erläuterten sie den Unterschied zwischen stationärem Hospiz und dem ambulanten Hospizdienst, der Menschen zuhause, in Pflegeheimen ambulant begleitet. Ihr Ziel ist es, sterbenden Menschen ein möglichst würdevolles und selbstbestimmtes Leben bis zum Ende zu ermöglichen sowie die Familie zu begleiten, zu entlasten und zu unterstützen.

Sie erzählten von ihrem beruflichen Werdegang, ihrer Motivation schwer kranke und sterbende Menschen zu begleiten und von ihrer täglichen Arbeit und ihren Erfahrungen.

Jeder Arbeitstag ist neu und bringt neue Erfahrungen, jeden Tag sind sie für den jeweiligen Menschen da. Allein die Tatsache, dass sie für die Schwerkranken da sind, gibt diesen Halt. Denn viele von ihnen leben allein.

Aber auch für die Angehörigen sind sie eine große Stütze, indem sie ihnen durch ihre Unterstützung ermöglichen, ganz alltägliche Dinge wie z.B. ein Bad nehmen ,ermöglichen.

Ihre Ausführungen belebten sie mit ganz vielen Beispielen aus der täglichen Praxis, die die Schüler/innen das Thema Sterben erlebbar machten, da für Jugendliche dieses Thema mit Trauer besetzt ist. Dass auch die Freude , das Lachen zur Begleitung gehören, dass das Sterben durch Freude und Zuwendung erleichtert wird , nahmen die Schüler/innen mit Staunen zur Kenntnis. Auch die Hoffnung gehört zum letzten Weg eines Menschen dazu, weniger die Hoffnung auf Genesung als vielmehr Hoffnung auf Linderung der Schmerzen und der Angst, auf Geborgenheit und Getragen-werden.

Angesichts des sensiblen Themas des Sterbens in unserer Gesellschaft erfuhren die Schüler/innen aus den Ausführungen der beiden Koordinatorinnen, dass auch die letzte Lebensphase aus einer lebensbejahenden Perspektive heraus gestaltet werden kann.

Autor: Annelinde Oswald

 

 

 

 

 

 


Sabine Bartz 12. Juli 2021 Allgemein

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